Ceraform

Entwicklung eines Kupfer-Druckgussverfahrens zur Großserienfertigung von Elektromotorbauteilen mit Formen aus verschleißfesten keramischen Werkstoffen

Das Druckgießen eignet sich hervorragend zur wirtschaftlichen Serienfertigung von Bauteilen mit komplexer Geometrie. Dabei werden nicht nur Aluminium und Magnesium verarbeitet, sondern auch Kupfer. Bei den für Kupferlegierungen nötigen Temperaturen von über 1000 °C sind selbst hochlegierte Warmarbeitsstähle nicht dauerhaft einsetzbar. Zu den hohen Temperaturen kommen noch hohe Drucke von über 1000 bar. Dadurch wird die Standzeit von Anlagenteilen und Formen deutlich reduziert.
Siliziumnitrid wird bereits heute wegen seiner hervorragenden Thermoschockbeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit für verschiedene Anwendungen in der Aluminiumgießerei eingesetzt. Um die gesteigerten Anforderungen für den Kupfer-Druckguss zu erfüllen, entwickelt die FCT Ingenieurkeramik GmbH (FCT) zusammen mit ihren Projektpartnern optimierte Werkstoffe und Verfahren, die den wirtschaftlichen großserienfähigen Einsatz ermöglichen soll.

Die beschriebene Forschungsarbeit wurde durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.