Papierkeramik (KeraPap)

In jüngster Zeit ist es gelungen, keramische Pulver als Füllstoff in Papier einzuarbeiten. Aus diesen präkeramischen Papieren können dann durch papiertechnische Verfahren Strukturen hergestellt werden, die anschließend zu entsprechenden Keramikstrukturen gesintert werden. So sind leichte und gleichzeitig steife Strukturen herstellbar, wie sie in Papier als Wellpappe jeder aus dem Alltag kennt.
Während es im Bereich der Oxidkeramiken bereits erste kommerzielle Produkte gibt (WZR ceramic solutions), ist das Potential der Nichtoxidkeramiken bisher nicht genutzt. Die FCT Ingenieurkeramik GmbH entwickelt deshalb mit ihren Partnern leichte und hochsteife Strukturen aus nichtoxidischen keramischen "Papieren", die mit ihrer hervorragenden Thermoschockbeständigkeit und Temperaturbeständigkeit helfen sollen, technische Prozesse sauberer, kontaminationsärmer, energiesparender und effizienter zu gestalten.